Magnesium:
Alle Stoffwechselvorgänge im Körper, die Energie verbrauchen, sind von Magnesium abhängig. Magnesium schützt das Herz vor übermäßiger Belastung, beugt Muskel-krämpfen vor und sorgt als "Anti-Stress-Mineral" für ein gesundes Nervensystem. Die Symptome eines Magnesiummangels sind u.a. Nervosität, innere Unruhe, Mattigkeit, depressive Verstimmungen, Wadenkrämpfe und Herzrythmusstörungen.
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Was ist Magnesium?
Magnesium ist nicht nur das chemische Element mit dem Symbol Mg, ein Erdalkalimatall, sondern ein lebensnotwendiger Stoff, der bei einer Vielzahl von Stoffwechselvorgängen eine unverzichtbare Rolle spielt.
Wegen seiner Reaktionsfreudigkeit existiert Magnesium in der Natur nur in Verbindungen, ein Magnesium-Mineral - Dolomit - ist sogar gebirgsbildend, so z. B. in den Dolomiten. Gemeinsam mit Calcium verursacht es die Härte des Wassers. Meerwasser enthält sogar 1kg/m3 Magnesium.
In metallischer Form kommt Magnesium im Körper nicht vor, hier sind die Magnesium-Verbindungen im Knochen, aber auch die Magnesium-Ionen in Blut und Zellen gemeint, die mit metallischem Magnesium kaum etwas gemeinsam haben.
Magnesiummangel
Das Spurenelement Magnesium ist für alle Organismen unentbehrlich. Da es nicht selbst produziert werden kann, muss dem Körper täglich Magnesium in ausreichender Menge zugeführt werden, um Magnesiummangel vorzubeugen. So wie Pflanzen bei Magnesiummangel verwelken, so ist Magnesium auch für uns Menschen ein lebenswichtiges Mineral.
In allen Nahrungsmitteln und auch im Trinkwasser ist Magnesium in unterschiedlichen Mengen enthalten, so z.B. in Vollkornprodukten, Blattspinat, Nüsse, Soja, Mineralwasser, Leber, Geflügel, Fisch, Kürbiskerne, Sonnenblumenkerne, Schokolade, Kartoffeln, Kohlrabi, Beerenobst, Orangen, Bananen, Sesam, Milch und Milchprodukten, Haferflocken, und Zuckerrüben. Wegen der intensiven Düngung des Bodens enthalten viele Nahrungsmittel nur wenig Magnesium, deshalb leiden viele Menschen an Magnesiummangel.
Ursachen für
Magnesiummangel
Stress oder übermäßige Konsumation von Koffein, Tee oder Colagetränken führen zu verstärkter Ausscheidung von Magnesium mit dem Urin. Bei Einnahme von Medikamenten verbraucht der Körper ebenfalls sehr viel Magnesium. Ältere Menschen, Sportler, Schwangere und Kinder im Wachstum haben generell einen erhöhten Magnesium-Bedarf.
Magnesium stärkt Zähne und Knochen und dosiert die Muskelbewegung. Anzeichen für Magnesiummangel sind Muskelkrämpfe und Herzrhythmusstörungen. Kopfschmerzen, Zittern, Reizbarkeit, Unruhe, Angst und Depressionen können auch durch Magnesiummangel verursacht werden. Zu wenig Magnesium macht auch müde und schwach, und verringert die Konzentrationsfähigkeit.
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